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Das "Herzstück" jedes Brokers: Der Datenfeed für das (automatisierte) Trading

... Dealing Desk / STP / ECN ... wie sehen die Kurse der Broker wirklich aus?!


Weltweit gibt es inzwischen einige Hundert MetaTrader Broker. Eine der häufigsten Fragen unserer Kunden ist daher die Frage nach dem "richtigen" oder "besten" Broker. Diese Frage können wir allerdings so auch nicht beantworten, denn dafür sind die Broker und ihre jeweiligen Trading-Eigenschaften einfach zu unterschiedlich. Was wir auf der Suche nach dem "richtigen" oder "besten" Broker aber mit großer Sicherheit beantworten können, ist die Kerneigenschaft eines jeden Brokers: die zur Verfügung gestellten Daten bzw. Kurse.

Wie auf unserer Seite an diversen Stellen ausführlich beschrieben, sind die Kurse zwischen verschiedenen Brokern so unterschiedlich, dass ein Handelssystem bei einem Broker gut funktionieren kann und bei einem anderen Broker wenig bis gar nicht.

Um also etwas mehr Transparenz für alle Trader zu bieten, haben wir von vielen Brokern, mit denen wir real traden (also Echtgeldkoten haben), die Kurse mitzuschreiben. Dabei loggen wir auf einem High-Performance-Server mit einer speziellen Software jeden Tick, den der Broker uns stellt. Also jeden einzelnen Preis der in einem Expert-Advisor eine Berechnung ausgelöst hätte und handelbar gewesen wäre. Ob der Tick tatsächlich liquide war, ob also ein Volumen bestimmter Größe ohne Slippage hätte platziert werden können, dass wissen wir an der Stelle leider nicht, denn wir können nicht jeden Tick mit einem Trade versehen.

Neben den Konten die wir mit Echtgeld bestückt haben und aktiv traden*, haben wir auch diverse Konten von Brokern, die wir beobachten, weil sie interessant sind, oder weil wir von Kunden öfter danach gefragt werden. Bei diesen Konten haben wir Demos eröffnet und loggen dort die Daten. Der Datenfeed ist dabei immer fast zu 100% identisch mit den realen Daten, die der Broker stellt, denn die Demokonten laufen ebenfalls über den Metaquotes Server, über den der Broker auch seine Liquidität für die realen Konten abwickelt. Wir haben das bei diversen Konten geprüft (zum Beispiel Alpari-Pro oder Pepperstone) und konnten zwischen Demo und Real-Datenfeed keine Abweichung finden.

Folgende Währungspaare haben wir in den letzten Monaten (teilweise schon bis zu zwei Jahre) im Detail untersucht und werden Sie im Folgenden im Detail je Broker darstellen.

# AUD/USD # CHF/JPY # EUR/AUD # EUR/CHF # EUR/GBP # EUR/JPY # EUR/USD # GBP/USD # NZD/USD # USD/CAD # USD/CHF # USD/JPY #

Sicherlich gibt es noch viele weitere Währungspaare, und auch Rohstoffe und Indizes die inzwischen mit MetaTrader 4 und 5 handelbar sind. Da wir bei ForexInnovation aber 99% im Forexhandel aktiv sind, haben wir uns auf die für uns wesentlichen Währungspaare beschränkt.

Bevor die eingehende Beschreibung der Auswertung der Daten erfolgt, noch ein wichtiger Hinweis: Alle Kursdaten, die wir mitgeschrieben haben, wurden aufgezeichnet ohne jegliche Korrektur oder weitergehende Verifizierung mit dem Broker. Die Daten sind aus der Sicht eines "normalen" Kunden aufgezeichnet worden, so wie Sie bei jedem anderen Trader auch waren, oder hätten sein können!**


Eine Auflistung aller Broker, bei denen wir ein aktives Echtgeldkonto haben, finden Sie auf der Unterseite für REALE-Konten. Mit dabei, unter anderem, ein MIG-Prime, ein Alpari-Pro, ein Dukascopy und in Kürze auch ein Varengold-Premium Account ... und natürlich viele weitere.


Bitte beachten Sie, dass verschiedene Broker eine Kommission für das Trading erheben. Zu dem Spread kommt dann für jeden Trade, in Abhängigkeit des gehandelten Volumens, noch eine Gebühr bis zu 10€/Lot dazu. Eine genaue Aufstellung der Gebühren werden wir in Kürze ergänzen.


Eine Auflistung aller Broker, bei denen wir ein den Datenfeed vom Demo mitschreiben und auswerten, finden Sie auf der Unterseite für DEMO-Konten. Mit dabei, unter anderem, ein Oanda-Account, ein Think-Forex Account, sowie ein ATC-Brokers Account ... und natürlich viele weitere.


Die aktuell veröffentlichten Auswertungen beziehen sich auf den tatsächlichen Spreadverlauf während des Tages und auf die Anzahl der Ticks je Woche. Für ein besseres Verständnis finden Sie nachfolgend die Erläuterungen der genauen Auswertungslogik.

Regeln für die Erfassung und Auswertung der Daten:

1. Die Daten von Sonntag fließen nicht in die Auswertung ein! Nur Ticks zwischen Montag 00:00 und dem letzten Tick am Freitag werden verwendet.

2. Die Skalierung der Grafiken erfasst nicht die maximalen Spreads. Beim täglichen Rollover treten zum Teil Spreads >> 20 auf. Diese Spreads sind zwar mit erfasst und verrechnet, aber die Skalierung der Grafiken erfasst nicht jeden maximal vorhandenen Spread. Wäre die Skalierung auf den maximalen Spread angepasst, dann würde der eigentliche Spread kaum sichtbar sein.

3. Die Daten werden AS-IS, also ohne Korrektur oder Anpassung aufgezeichnet und ausgewertet.

Grafik Typ I = durchschnittlicher Spreadverlauf während des Tages:

1. Der Tag wird in 1440 Minuten unterteilt (24h a 60min).

2. Jeder Tick, der gemessen wird, wird einer dieser 1440 Minuten zugeordnet.

3. Für die Darstellung wird der lineare Mittelwert der aufgetretenen Spreads je Minute gebildet (siehe dazu auch folgendes Bild.)

4. Die Zeitrechnung erfolgt in GMT.

Explanation_01

 

Grafik Typ II = durchschnittlicher Spreadverlauf während des Tages je Währungspaar / je Broker im Detail:

1. Der Tag wird in 1440 Minuten unterteilt (24h a 60min).

2. Jeder Tick, der gemessen wird, wird einer dieser 1440 Minuten zugeordnet.

3. Für die Darstellung wird der lineare Mittelwert der aufgetretenen Spreads je Minute gebildet (siehe dazu auch folgendes Bild)

4. Je Minute wird außerdem der maximale und der minimale Spread gemessen.

Mit dieser Grafik lässt sich der tatsächliche Spreadverlauf und die Schwankungsbreite des Spreads sehr eindrucksvoll darstellen. Außerdem sieht man sehr gut, wo die Broker feste Grenzen für einen minimalen und (manchmal auch) für einen maximalen Spread eingezogen haben.

Eventuell werden wir hier in den nächsten Wochen eine weitere Auswertung einbauen, welche die Normalverteilung der Kurse zeigt (insofern sie denn normal verteilt sind).

Explanation_02

 

Grafik Typ III = Tick-Count je Broker je Woche:

1. Es werden je Währungspaar die Anzahl der Ticks, die der Broker sendet, gezählt.

Jeder Expert-Advisor hat eine Startfunktion, die durch einen Tick des Brokers angestoßen wird. Ein Expert-Advisor wird also nur rechnen, wenn ein neuer Tick vom Broker bereit gestellt wird (es gibt natürlich auch Möglichkeiten diese Zwangsbindung zu umgehen, aber in 99% der Fälle macht das keinen Sinn, denn ohne einen neuen/anderen Preis hat sich der Markt nicht geändert und jegliches Berechnungsergebnis wäre identisch (es sei denn die Zeit spielt eine Rolle)). Für das Funktionieren und den Erfolg eines Expert Advisors, insbesondere für Scalping-Systeme, ist der Tick-Count also ein durchaus elementarer Fakt.

Wir haben bei unseren Untersuchungen in den letzten Monaten außerdem festgestellt, dass es einen durchaus nachweisbaren Zusammenhang zwischen Tick-Count und Spread gibt. Tendenziell verbessert sich der Spread mit zunehmender Tickzahl. Wobei man vorsichtig sein muss, denn für einen Dealing-Desk wäre es kein Problem einfach viele, relativ identische Kurse zu stellen. Außerdem hängt der Tick-Count mit Sicherheit mit der Anzahl der Kunden zusammen die bei einem Broker traden. Je mehr Kunden traden, desto öfter wird sich der Preis ändern, weil zum Beispiel das Ask leer gekauft wurde und ein neues Ask, einen Tick höher angeboten wird. Insofern ist FxPro in diesen Grafiken tendenziell eine Ausnahme, denn FxPro ist ein Dealing-Desk (allerdings ein sehr guter nach unserer Erfahrung aus über 2 Jahren Trading mit Echtgeld).

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PS: Wenn Sie schon bis hier gelesen haben, dann möchten wir zur Belohnung noch ein kleines Highlight am Ende platzieren: Auf Basis des gesammelten Wissens der letzten Jahre und sehr vieler guter Kontakte im nationalen und internationalen Forex-Bereich ist ForexInnovation aktuell dabei, die Machbarkeit eines eigenen Brokers zu prüfen. Das sieht zurzeit sehr gut aus :-) .. natürlich immer mit dem Ziel, alle Broker die wir kennen nochmal zu toppen.


* Nicht alle Echtgeldkonten sind von ForexInnovation eröffnet worden. Einige Konten gehören Partnern, in deren Auftrag wir das Trading auf unseren Servern und mit unserer Software abwickeln. Wichtig in diesem Zusammenhang ist lediglich der Umstand, dass es Echtgeldkonten sind, auf denen täglich getradet wird. KEIN DEMO!

** Die einzige Ausnahme davon ist der MIG-CORE Datenfeed. Dieser Datenfeed stellt die direkte Anbindung der MIG-Bank an den Interbankenmarkt dar. Dieser Datenfeed, ist kein Datenfeed auf dem ein Kunde traden kann, sondern nur die direkte Durchroutung der Interbankenpreise. Da wir mit der MIG-Bank eine Partnerschaft haben und für unsere Kunden spezielle Konditionen vereinbart haben, wurde uns dieser Datenfeed zur Verfügung gestellt.

Wir übernehmen keine Garantie für die Korrektheit der Daten. Wir schreiben die Daten auf unseren Servern mit und werten Sie standardisiert mit speziell programmierten Tools aus. Wir korrigieren keine Fehlticks und prüfen auch nicht, ob der Datenstrom korrekt ist. Wir verwenden die Daten so, wie sie bei uns eintreffen. Ungefiltert und unkorrigiert, aus der Sicht eines ganz normalen Kunden.

ForexInnovation GmbH betreibt die Anlage- und Abschlussvermittlung als gebundener Agent im Sinne des §2 Abs. 10 Satz 1 KWG ausschließlich im Auftrage und unter der Haftung der HPM - Hanseatische Portfoliomanagement GmbH, Fährhausstrasse 8, 22085 Hamburg.

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